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Wednesday, 20. august 2008 3 20 /08 /Aug. /2008 21:33
"Ich gehe kapput. Und das, weil ich es so möchte. Ich fühle mich anders als andere, kann mich nicht einordnen. Ich denke immerzu über mich, meinen geistigen Zustand und mein Leben nach. Ich bin Musiker. Ich versuche Lieder zu schreiben doch meine Kreativität gleicht einem mächtigen Fluss welcher durch einen Staudamm zu fliessen hat: heraus kommt ein Bächlein. Ich schaffe es nicht meine Gedanken und Ideen zu bündeln. Das ist es, denke ich was einen wahren Künstler ausmacht, und das ist es, woran viele Künstler zugrunde gehen. Ich erhebe nicht den Anspruch Künstler genannt zu werden, doch ich habe Ideen.
Ich will die Erlösung finden. Körperlich und geistig. Ich habe bei mir einen gewissen Selbstzerstörungsdrang festgestellt. Ich fühle mich leer und einsam. Ich verfaule. Ich bin müde. Was ist es, was mich hier hält? Sind es die ach so bittersüssen Drogen? Durch sie kann ich kleine Lebensabschnitte verschaffen, in denen es erträglich wird zu denken und zu sein. Ich betäube mich gerne. Eins der wenigen Dingen die ich liebe ist es, mein Bewusstsein abzudämpfen."
von Kite Pepper - Community: Sprechen durch Schreiben
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Kommentare

Gut. wenn du all diese Erkenntnisse über dich finden kannst, also könntest du sie auch umsetzen, um deinen ganzen Spaß und Willen zum Leben zu finden. Du solltest dich von dir selbst, deinem Ichbezogenen Anteil distanzieren, entfernen, von Tag zu Tag. Was dir schaden kann, eliminiere. Leicht geraten, aber schwer getan. Ich weiß. Lasse zu, dass dir dein Bewusstsein hilft, indem du dich von deinem Willen der Selbstzerstörung entfernst und dich akzeptierst, als die Person, die ihre Lust und Freude haben kann, mit deiner Musik und anderem, wie du ja auch schreibst. Ich bin ganz sicher, du hast das Format, dies dauerhaft zu berwerkstelligen. Schreibe Songs, die dich darin unterstützen. Singe und schreie es heraus. Lasse dich gelöster von dir erfreuen, sehe dich aus anderer Sicht, als der eingefahrenen, die dir nicht weiter hilft. Es geht. Bestimmt. Ich schaffte es auch. Durch Schreiben und mehr Kommunikation. Bleib standhaft. Jochen.
Kommentarnr1 gepostet von Jochen Schreiber am 3.09.2008 um 14h11
 
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